Nr. 58 | JUN 2017
Liebe Leserin, lieber Leser,
viel wurde geschrieben über 2016, das in verschiedener Hinsicht ein schwieriges Jahr war. Herausforderungen daher allerorten, und das spiegelt sich in der Bilanz des Geschäftsjahres 2016 wider, die die Berliner Volksbank in diesen Tagen gezogen hat. Wir fassen die Ergebnisse zusammen und geben einen Ausblick – sozusagen im Sinne der Börse, wo die Vergangenheit (fast) nichts, die erwartete Zukunft (fast) alles ist.
Vorwärts schaut auch Caroline Methner, die sich nach zehn Jahren als Chefredakteurin unseres Magazins anderen Projekten zuwendet. Vollblutjournalistin, die sie ist, wird sie gewiss nicht müde, weiterhin mit Engagement und „flotter Feder“ die Geschehnisse in Berlin und Brandenburg zu beschreiben. Wir danken herzlich dafür, dass sie mit ihrem Wissen und Können dazu beigetragen hat, unsere Publikation zu einem beliebten Medium mit einer beachtlichen Resonanz zu entwickeln. Neu im Team begrüßen wir die Journalistin Anne Klesse. Zur Feuertaufe beobachtete sie für Sie die Vertreterversammlung.
Apropos: Diese Ausgabe erscheint in einer Rekordauflage. 170 000 Stück lässt die Berliner Volksbank für ihre Mitglieder drucken. Unter treffpunkt.berliner-volksbank.de können Sie alle Artikel zudem online lesen – verbunden mit den ebenso interessanten wie netten Möglichkeiten der digitalen Technik.
So oder so – wir freuen uns über Ihre Aufmerksamkeit!
Wenn das Magazin nur an ein Familienmitglied geschickt werden soll: Bitte bei Ihrem Berater die weiteren Magazine abbestellen oder E-Mail senden an treffpunkt@berliner-volksbank.de, Stichwort: „Mehrfachbelieferung“.
Neue Attraktion im Berliner Zoo
Im Juli ist es soweit: Der Berliner Zoo wird um eine Attraktion reicher sein, wenn die beiden Großen Pandas Meng Meng und Jiao Qing aus China der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Auch bei der Berliner Volksbank, die seit zehn Jahren mit dem Zoo kooperiert, trifft der „Zuwachs“ auf Zustimmung.
Meng Meng, das drei Jahre alte Panda-Weibchen, bei der Lieblingsbeschäftigung, dem genüsslichen Verspeisen von Bambus
Zum Knuddeln: Das Panda-Männchen Jiao Qing, 6 Jahre alt
Ab dem 6. Juli können Zoo-Besucher Jiao Qing (im Bild) und Meng Meng besichtigen
„Träumchen“ (Meng Meng) und „Schätzchen“ (Jiao Qing) heißen die beiden Exemplare aus der Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding, die auf der Basis eines Zucht-Leihvertrags über 15 Jahre nach Berlin kommen und für ein bemerkenswertes Aufsehen sorgen. Schon die Ankunft der Tiere am 24. Juni 2017 fand unter großer medialer Begleitung statt.
Die Fluggesellschaft stellte der prominenten Fracht sogar eigene Bordkarten aus. „Es ist eine enorme Bereicherung für die Stadt, dass der Zoo Berlin künftig diese seltenen und außergewöhnlichen Tiere zeigen kann, die sonst nirgends in Deutschland zu sehen sind“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Berliner Volksbank Dr. Holger Hatje anlässlich der Vertragsunterzeichnung zwischen der Zoo Berlin AG und der China Wildlife Conservation Association (CWCA) in Berlin.
Seit 2007 kooperiert das genossenschaftliche Kreditinstitut erfolgreich mit Zoo und Tierpark. Es wird sich an den Kosten der Pandas beteiligen. Das Geld wird in den Giant Panda Conservation Fund fließen und kommt zum großen Teil dem Artenschutz zugute.
Die als Heiligtümer verehrten Tiere sind wie kein anderes zum Symbol des Artenschutzes geworden. Einst erstreckte sich ihr Lebensraum vom Nord-Osten Chinas bis nach Myanmar und Vietnam. Heute findet man die Pflanzenfresser lediglich in den lichten Laub- und Nadelwäldern der chinesischen Bergregionen rund um die Provinzen Sichuan, Shaanxi und Guanzu. Wie die letzte große Pandazählung der staatlichen Forstbehörde Chinas zeigte, lebten im Jahr 2014 mindestens 1 864 Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum – 17 Prozent mehr als noch im Jahr 2004. Trotz erfolgreicher Schutzbemühungen ist das Überleben der Tiere in ihrer natürlichen Umgebung nicht gesichert – vielmehr wird der Große Panda immer noch als „gefährdet“ in der Roten Liste für bedrohte Arten der Weltnaturschutzunion eingestuft.
Holger Hatje beglückwünscht Zoodirektor Andreas Knieriem: „Es ist ein Coup, dass es gelungen ist, diese Tiere nach Berlin zu holen. Neben allen aktuellen Aufgaben und Herausforderungen ist es unsere Aufgabe, die Vielfalt unseres Planeten zu erhalten und bedrohte Arten zu schützen. Das tun Zoo und Tierpark Berlin in vorbildlicher Weise“, so der Vorstandsvorsitzende der Berliner Volksbank.
Die zoologischen Einrichtungen der Hauptstadt leisten einen entscheidenden Beitrag zur Attraktivität Berlins und sind darüber hinaus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, der die Stadtentwicklung positiv prägt. Dies umso mehr als sich Zoo und Tierpark derzeit in einem umfassenden Umbauprozess befinden, dessen Ergebnis eine moderne, zeitgemäße Erlebnislandschaft für Tiere, Pflanzen und Menschen sein wird. Pünktlich zur Ankunft der Pandas werden die Arbeiten des aufwändig gestalteten Geheges abgeschlossen. Es umfasst ein mehr als 5 000 Quadratmeter großes Areal und ist in der europäischen Zoo-Landschaft einmalig. Die Besucher wird’s freuen. Sie erwartet eine eindrucksvolle Anlage, die in Anmutung und Wirkung dem Lebensraum der schwarz-weißen Bären nachempfunden ist. Diese sind sowohl in ihrem künftigen Innengehege, als auch auf der großzügigen Außenanlage von verschiedenen Seiten aus zu beobachten. Es gibt vielfältige Kletter- und Rückzugsmöglichkeiten, Schaukeln sowie einen Bachlauf, sodass es Meng Meng und Jiao Qing an nichts fehlen wird. Chinesische Panda-Spezialisten begleiteten sie während ihrer Reise und sind in der Eingewöhnungszeit in Berlin noch anwesend. Revierleiter im Zoo ist der erfahrene Tierpfleger Christian Toll, der sich intensiv auf seine neuen Schützlinge vorbereitet hat.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich für die Ausleihe der Riesenpandas eingesetzt. Sie eröffnete gemeinsam mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping am 5. Juli den Panda Garden im Zoo.
Die Eröffnung des Panda Gardens im Berliner Zoo
Prominente Front Row zur Vorstellung von Meng Meng und Jiao Qing: Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, Zoodirektor Andreas Knieriem, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der chinesische Staatspräsident Xi Jinping (v.re.)
Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete am 5. Juli den neuen Panda Garden
Staatsbesuch im Zoo: Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping
Dr. Holger Hatje (re.) und Carsten Jung (Mitte) verfolgten die Reden zur Eröffnung des Panda Gardens
Kameras und Smartphones überall ...
... nicht nur auf das fotogene Bärenpaar gerichtet!
Lässt sich nicht aus der Ruhe bringen: Jiao Qing
Im Juli gibt es noch ein letztes Seminar des aktuellen Halbjahres, bevor sich die UnternehmerAkademie der Berliner Volksbank in die Sommerpause verabschiedet.
Themen:
– Aufbau/Grundlagen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
– Unterschiede von Handels- und Steuerbilanz – Kennziffern als Analyseinstrumente
– Bilanzpolitik und Unternehmensregister
– Aufbau einer aussagekräftigen Betriebswirtschaflichen Analyse (BWA)
– Plan-BWA
Dozent: Martin Duske (StB, vBP), RA Duske, Becker & Sozien
Termin: 4. Juli 2017, 13 bis 18 Uhr
Preis: 99 Euro, 74 Euro für Mitglieder
Im August meldet sich die UnternehmerAkademie mit dem Seminarprogramm für das zweite Halbjahr 2017 zurück. Dieses gibt es dann wie gewohnt in allen Geschäftsstellen der Berliner Volksbank oder unter www.unternehmerakademie-bvb.de.
Bilanz des Geschäftsjahres 2016
Die Bilanz des zurückliegenden Geschäftsjahres der Berliner Volksbank fällt positiv aus: Besonders stark ist das Kreditgeschäft gewachsen. Investiert wird in die moderne digitale Infrastruktur, die das Bankgeschäft einfacher und schneller machen wird. Nach wie vor engagiert sich das genossenschaftliche Kreditinstitut für gesellschaftliche Anliegen in der Region.
Der Vorstand auf dem Podium beantwortete alle Fragen der Vertreter
Der Vorstandsvorsitzende der Berliner Volksbank, Dr. Holger Hatje
Das ehemalige Kino 'Kosmos' in Friedrichshain
Der Vorstand der Berliner Volksbank:
Andreas Mertke, Marija Kolak, Daniel Keller, Carsten Jung, Holger Hatje (v. li.)
Die Vertreter stimmten für eine Satzungsänderung zur Nachschusspflicht der Mitglieder der Berliner Volksbank
Der Platz vor dem "Kosmos" im IGA-Design
Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung McKinsey und Company würden 75 Prozent der deutschen Finanzinstitute ohne Gegenmaßnahmen aufgrund der niedrigen Zinsen, schärferer staatlicher Regulierung und der Digitalisierung in die Verlustzone rutschen. Um eine Eigenkapitalrendite von sechs Prozent – das ist der Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre – zu erreichen, müssten die Institute der Studie zufolge entweder ihre Erträge um 30 Prozent steigern oder die Kosten um 30 Prozent senken.
„Andererseits bietet das, was einst als digitale Revolution geboren wurde, Chancen und schafft Vorteile“ – für die Mitglieder und Kunden wie auch für die Bank, machte Hatje deutlich. Die Berliner Volksbank wird daher Kosten senken und muss im Zuge dessen die Zahl der Mitarbeiter sozialverträglich reduzieren. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Carsten Jung erläuterte, dass man die Personalpolitik auch darauf ausrichte, den sich wandelnden Wünschen und Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Vor diesem Hintergrund wird deren Verhalten intensiv beobachtet und ausgewertet.
Auf einen Filialbesuch kommen heute bis zu 500 Kontakte über direkte Vertriebskanäle wie Telefon oder Internet. Deshalb wird die Berliner Volksbank ihr Angebot an digitalen Leistungen und Selbstbedienungsmöglichkeiten ausweiten und Online- oder Telefonservices sicher und einfach gestalten. Dafür würden künftig zusätzlich Kaufleute für Dialogmarketing ausgebildet, so Carsten Jung. Mehr als 360 Geldautomaten und rund 90 Standorte, die personell besetzt sind, gibt es im Marktgebiet. „Wir sind da präsent, wo unsere Mitglieder und Kunden das brauchen“, so Hatje. Die Befürchtung eines Vertreters, die Berliner Volksbank könnte sich aus Brandenburg verabschieden, zerstreute Vorstandsmitglied Andreas Mertke: „Wir haben nicht die Absicht, uns aus der Fläche zurückzuziehen. Aber wir können es uns auch nicht leisten, Mitarbeiter an Stellen einzusetzen, wo sie nicht gebraucht werden.“ Ältere Menschen, denen der Umgang mit digitaler Technik schwerfalle, werde die Bank dabei begleiten, den unaufhaltsamen Wandel zu bewältigen. Zwischen den Bedürfnissen eines Privatkunden und eines Geschäftskunden sehe er keinen Widerspruch, ergänzte Mertke. „Jeder Unternehmer ist auch ein Privatkunde, und jeder Privatkunde der etwas unternimmt, ist ein Unternehmer.“ Beide erwarteten gut funktionierenden Service und qualitativ hochwertige individuelle Beratung.
So hat das genossenschaftliche Kreditinstitut in den letzten Jahren Kompetenzzentren etwa für Firmenkunden mit Auslandsgeschäft oder für Unternehmen, die in erneuerbare Energien investieren, für Ärzte und andere medizinische Berufe aufgebaut. Diese Zentren reflektieren in gewisser Weise die Bereiche, in denen sich Berlin und Brandenburg bundesweit profiliert haben, sei es durch ihre hervorragende Hochschullandschaft oder durch die Ansiedlung von innovativen Technologien etwa in Adlershof.
Auch die quirlige Existenzgründungsszene findet ihr Gegenüber in der Berliner Volksbank. Seit zehn Jahren in Berlin und seit 2008 in Potsdam wird in den GründerCentern geholfen, erfolgversprechende Ideen umzusetzen. Durch Veranstaltungen wie den Kontaktabend zum Businessplan-Wettbewerb ermöglicht die Bank Zugang zu Gründungs-Knowhow. Auch andere Foren wie die Berlin-Brandenburger Gespräche oder das im vergangenen Jahr zuletzt durchgeführte Business Dinner mit den Berliner Wirtschaftsgesprächen sind beliebt bei den Kunden.
„Unser Kreditgeschäft mit einem Volumen von 8,2 Milliarden Euro ist outstanding.“
Dr. Holger Hatje
Die Bilanz des zurückliegenden Geschäftsjahres lässt sich mit dem Motto „Bewährtes fortführen und neue Wege einschlagen“ zusammenfassen. „Was uns seit Jahren auszeichnet – Kompetenz und Leidenschaft in der Beratung, Verantwortung für die Region und partnerschaftliche Zusammenarbeit – spiegelt sich in konstant guten Zahlen wieder“, resümierte Hatje auf der Vertreterversammlung. Für 2016 verzeichnete die Berliner Volksbank einen Jahresüberschuss in Höhe von 17,1 Millionen Euro. Davon werden 13,6 Millionen Euro an die Mitglieder mit gewinnberechtigten Guthaben ausgeschüttet. Der Vorstandsvorsitzende wertete dies „unter dem Strich“ als „zufriedenstellendes Ergebnis“. Das operative Ergebnis der Bank lag im vergangenen Geschäftsjahr bei 74,3 Millionen Euro.
Ein Nettowachstum von fast 730 Millionen Euro wurde in 2016 im Kreditgeschäft erreicht, das deutlich über dem Einlagenwachstum und dem der Mitbewerber liegt. Zum Bilanzstichtag am 31. Dezember hatte die Berliner Volksbank mehr als 8,2 Milliarden Euro an Krediten herausgegeben, wovon ein Großteil auf Immobilienfinanzierung mit dem Schwerpunkt wohnwirtschaftlich genutzter Objekte fiel. Auf diese Weise konnte das Ergebnis auf der Einlagenseite trotz des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes und dadurch abnehmender Erträge stabilisiert werden.
Die Vorsorgereserven der Bank wurden weiter gestärkt – zum Bilanzstichtag betrugen sie fast 153 Millionen Euro. Das bilanzielle Eigenkapital liegt bei mehr als 965 Millionen Euro. Die Mindestanforderungen an die Kernkapitalquote sowie die gesetzlich geforderte Liquiditätsausstattung sind somit erfüllt. Das für Finanzen zuständige Vorstandsmitglied Daniel Keller betonte, dass die Mindestkapitalanforderungen sowohl in Standard- als auch in Stressszenarien eingehalten werden.
Mit diesem Ergebnis kann die Berliner Volksbank über den klassischen Förderauftrag ihrer Mitglieder hinaus zur Entwicklung der Region beitragen. Insgesamt rund eine Million Euro Spenden- und Fördergelder vergab sie im vergangenen Geschäftsjahr an soziale und gemeinnützige Projekte, Einrichtungen und Institutionen in den Berliner Kiezen und Brandenburger Gemeinden. Mit seinen vielfältigen kulturellen Angeboten und großen Sportereignissen ist Berlin-Brandenburg zudem ein Magnet für Touristen aus der ganzen Welt. Die Berliner Volksbank engagiert sich dafür, diese „weichen Faktoren“ des Wirtschaftsstandorts weiter zu stärken.
So kooperiert sie neuerdings mit dem Konzerthaus Berlin, arbeitet seit nunmehr zehn Jahren mit dem Berliner Zoo, protegiert den Breitensport durch den Wettbewerb „Sterne des Sports“ und ist seit langem Partner der großen Sportclubs der Hauptstadt, um nur einige Beispiele zu nennen.
Gerade erst übergab Holger Hatje der Fußball-Akademie des Vereins Hertha BSC einen neuen Analyseraum, in dem seither nach Spielende diskutiert wird. Auch die Hertha BSC Fußballschule wird unterstützt und mit den Kiezkicker-Vereinen zusammengearbeitet. Nachwuchsförderung sei ihm eine Herzensangelegenheit, so Hatje. Gleichzeitig werden mit solchen Kooperationen Vorteile für die Mitglieder des genossenschaftlichen Bankinstituts generiert.
Die Berliner Volksbank kooperiert mit dem Konzerthaus
Holger Hatje im neuen Analyseraum der Hertha BSC Fußball-Akademie
Orange-blau geblümte Bollerwagen für kleine und große Gartenfreunde: Die Berliner Volksbank ist Hauptsponsor der IGA Berlin 2017
Seilbahn auf der IGA: Besucher können noch bis Oktober einen Blick über Berlin wagen
Das gilt auch für die Internationale Gartenausstellung (IGA), die die Berliner Volksbank als Hauptsponsor unterstützt. Selbst einzelne Stadtteile und Bürgervereine haben sich mit Aktionen der IGA angeschlossen, verschönerten zum Start der Freiluftausstellung Beete und Grünflächen im eigenen Kiez. In Frohnau wurde die Rotunde im Brix-Genzmer-Park restauriert, Büsche neu gepflanzt und Bänke aufgestellt. Der Bürgerverein bietet geführte Spaziergänge durch die Gartenstadt Frohnau an – nur ein Beispiel dafür, wie gesponserte Großprojekte wie die IGA gesellschaftliches Engagement in den Stadtteilen fördern kann.
Bislang wurden rund 350 000 IGA-Tickets verkauft. Die Teilnehmer der Vertreterversammlung im Kosmos bekamen am Ende hübsch im sommerlich-floralen Volksbank-Branding gestaltete Freikarten für die Gartenausstellung geschenkt und haben nun – wie alle anderen – noch bis Mitte Oktober die Gelegenheit, dort Natur in Hülle und Fülle zu bestaunen.
Neue Repräsentanzen und ein ehemaliges Bankgebäude, das für lange Warteschlangen sorgte.
2016 wurden „Meilensteine“ im wahrsten Sinne gelegt: Im Februar wurde die Repräsentanz der Berliner Volksbank in Potsdam eröffnet – ein eleganter Neubau an historischer Stelle am Platz der Einheit, der zeitgemäße Architektur mit Geschichte und Tradition der Berliner Volksbank und der Stadt Potsdam gleichermaßen verbindet. Das bis dahin auf mehrere Standorte verteilte Leistungsangebot der Bank wurde an diesem Standort gebündelt, sodass den Brandenburger Privat- und Geschäftskunden die „geballte“ fachliche Kompetenz, regionale Expertise und ein umfangreiches Portfolio an Finanzprodukten zur Verfügung stehen. In Berlin wurde am Jahresende die Voraussetzung geschaffen, um wieder ein im Stadtbild wahrnehmbares Verwaltungsgebäude der Berliner Volksbank zu haben: Das genossenschaftliche Kreditinstitut erwarb ein schlüsselfertiges Gebäude in Wilmersdorf, das auch ein Ort der Begegnung und Beratung für die Mitglieder und Kunden werden wird. Offen, transparent und modern wird die Berliner Volksbank in ihrem künftigen Quartier an der Nachodstraße / Ecke Bundesallee auftreten. Es soll Ende 2019 übergeben werden.
Die neue Repräsentanz der Berliner Volksbank in Potsdam erinnert an die Alte Post von 1783.
Das künftige Berliner Verwaltungsgebäude entsteht an der Bundesallee
„The Haus“: acht Wochen lang Schauplatz für Streetart
Lange Warteschlangen in der Nürnberger Straße
Zufall oder nicht: Grafitti orange-blau an "The Austrittskasse"
Mehr blau als orange - Abraham Lincoln
Derweil sorgte eines der verkauften ehemaligen Objekte der Berliner Volksbank in der Kunstszene der Hauptstadt für Furore als „The Haus“. Tag für Tag wand sich eine lange Besucherschlange um den Bau in der Nürnberger Straße 68/69, in dem im April und Mai 170 Künstler so ziemlich alles gestalteten, was an Fläche und Raum zur Verfügung stand. Wo früher Büros, Besprechungsräume, Teeküchen, Toiletten und Flure waren, befanden sich wilde Graffiti, vieldeutige Inszenierungen, filigrane Installationen und böse Karikaturen – „die größte temporäre Urban Art Gallery der Welt“, sagt Alexander Wolf vom Netzwerk AußerGewöhnlich Berlin, das der Künstlergruppe „Die Dixons“ geholfen hatte, die Ausstellung zu initiieren.
Der neue Besitzer der Immobilie, die Pandion AG, hatte auf eine gewinnbringende Zwischenvermietung des Gebäudes bis zum Abriss verzichtet. „Wir wollten etwas Neues und Einzigartiges in der Immobilienbranche wagen“, erklärt Mathias Groß, Niederlassungsleiter der Pandion in Berlin. „Das Projekt ist ein großer Erfolg für alle Beteiligten und für die Hauptstadt als Kulturstandort. Wir hoffen, dass wir als Vorbild dienen und andere Unternehmen zu dieser Form der Kunstförderung animieren können.“
Ermöglicht wurde die großzügige Überlassung des Objekts auch durch die LIMES Vertriebsgesellschaft, eine Kundin der Berliner Volksbank. Das Unternehmen hat durch die Vermarktung der Fassade mittels Riesenposterwerbung „The Haus“ finanziell gestützt. Geschäftsführer Tobias Assies hat darüber hinaus durch sein persönliches Engagement und die Bereitstellung von Ressourcen zum Gelingen des Projektes beigetragen.
Fast 80 000 Besucher zählte „The Haus“ am Ende – viel internationales Publikum, aber auch jede Menge neugieriger Berliner und Brandenburger. Man spielte mit der Vergänglichkeit des achtwöchigen Ereignisses. Wolf: „Wir wollen zeigen, dass es sich immer lohnt, der Kunst und den Künstlern einen Raum zu geben, und sei es auch nur für kurze Zeit.“
Die Digitalisierung hält Einzug in die Bankenbranche, Onlinebanking und Mobile Payment werden immer beliebter, Filialen fusionieren. Dr. Frank-B. Werner, Geschäftsführer der Finanzen Verlag GmbH in München und Herausgeber der Wirtschafts- und Finanzmagazine „Euro“, „Euro am Sonntag“ und „Börse Online“, über die Digitalisierung des Geldgeschäfts, nervenaufreibende Regulatorik und gewachsenes Vertrauen.
Im Zuge der digitalen Transformation stehen die Finanzinstitute vor wichtigen Veränderungen. Welche Neuerungen sind nötig, um zukunftsfähig zu bleiben?
Nachdem einige Branchen wie die Musikindustrie oder das Verlagswesen mit der digitalen Transformation schon länger zu tun haben, steht die Finanzbranche derzeit unter dem Druck, insbesondere die Kommunikation mit ihren Kunden neu einzurichten. Gerade junge Kunden erwarten die Verfügbarkeit von Zahlungsdienstleistungen rund um die Uhr, an jedem Ort und über jedes Endgerät. Gleichzeitig zählen die Banken nach wie vor viele Menschen zu ihren Kunden, die mit der Digitalisierung nichts am Hut haben und auf traditionelle Weise per Telefon oder im persönlichen Gespräch kommunizieren wollen. Diese Heterogenität in den Kundenwünschen müssen die Banken bewältigen. Und das vor dem Hintergrund eines intensiven Wettbewerbs, sinkender Margen durch niedrige Zinsen und steigenden Anforderungen durch den Gesetzgeber, der den Finanzinstituten aufwändige Dokumentationspflichten auferlegt. Es gibt dafür keine allgemeine Handlungsempfehlung, allenfalls den Ratschlag, nicht jede Mode mitzumachen – und so die Kosten nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. Zukunftsfähigkeit hängt jedenfalls nicht vom neuesten technischen Hokuspokus ab, sondern von der nachhaltigen, zuverlässigen und zu angemessenen Kosten erbrachten Dienstleistung. Und, keine Panik: So wie derzeit wieder neue Presswerke für Vinylschallplatten gebaut werden und die Quote der eBooks nicht weiter steigt, wird sich auch der Trend zum digitalen Banking abflachen.
Von „aufwandsgerechten Preisen“, die Banken für ihre Leistungen verlangen und Kunden akzeptieren müssten, sprach auch der Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Felix Hufeld, kürzlich. Das sei eine normale Entwicklung für jedes Unternehmen in jeder Branche, die Veränderungen ausgesetzt sei. Warum sind Veränderungen überhaupt nötig?
Deutschland ist ein besonders wettbewerbsintensiver Bankenmarkt. Nur so lässt sich der deutsche Sonderweg des kostenlosen Girokontos erklären. Für die Banken ist es in Zeiten niedriger Zinsen schwierig, noch Geld zu verdienen und langsam ist Schluss mit lustig. Da die von der Europäischen Zentralbank auf absehbare Zeit festgelegten Zinsen noch sehr lange nicht nennenswert steigen werden, wird sich in Deutschland der europäische Normalzustand wieder durchsetzen: Bankdienstleistungen kosten.
Worauf sollten Banken dennoch achten, um ihre Kunden nicht zu verprellen?
Die Hauptgefahr besteht meiner Ansicht nach derzeit abseits der Standarddienstleistungen des Bankgeschäfts in der Überforderung der Kunde-Bank-Beziehung durch eine überbordende Regulatorik. Die Bank ist schlicht machtlos, wenn der Kunde das vom Gesetzgeber im Wertpapieranlagegeschäft geforderte Ausfüllen von Beratungsprotokollen zu allem und jedem – zu Recht – als Schikane empfindet. Gleichzeitig ist durch diesen Overkill ein Dilemma heraufbeschworen worden. Entweder ist die Beratungsleistung aufgrund des Dokumentationszwangs so teuer, dass kleine und mittlere Anlagekunden keine Aussicht haben, aus einem Geschäft eine positive Rendite zu erzielen. Oder die Banken machen mit dem Beratungsgeschäft Verluste. Am Ende wird das dazu führen, dass sich immer mehr Institute aus diesem Geschäft zurückziehen, und die Kunden, die sie eigentlich am nötigsten hätten, ohne Beratung dastehen. Das frustriert dann viele Kunden, ohne dass die Finanzwirtschaft dafür etwas kann. Hier muss der Gesetzgeber dringend nachbessern.
Welche Vorteile haben Bankkunden von den digitalen Innovationen?
Innovationen – auch digitale – machen Bankgeschäfte für den Kunden bequemer und an manchen Stellen preiswerter. Eine Massenanwendung, die wie die flächendeckende Einführung der Geldautomaten vor 25 Jahren einen echten Quantensprung darstellt, habe ich bislang noch nicht gesehen. Am ehesten kann ich mir vorstellen, dass traditionelle Finanzdienstleister Technik und Geschäftsmodelle sogenannter FinTechs, die digitale Produkte und Lösungen entwickeln, zum Nutzen ihrer Kunden adaptieren.
Ein Blick in die Zukunft: Wird sich das Girokonto überholen?
Die Funktion des Girokontos wird sich zu meinen Lebzeiten nicht überholen. Ob es in andere Dienstleistungen integriert wird, hängt in erster Linie vom Regulator ab. Aber auch dann: Geld ist und bleibt Vertrauenssache und in Bezug auf das Vertrauen ihrer Kunden liegen Banken nach wie vor weit vorne. Deshalb sollten Finanzunternehmen einen hohen Wert auf Glaubwürdigkeit und Sicherheit legen – kundenfreundliche Öffnungszeiten und Freundlichkeit können allerdings auch nichts schaden. Und wären im Wettbewerb auch mit FinTechs jedenfalls besser als die Einführung von Schnickschnack.
Wo die Berliner Volksbank ihr kostenloses Girokonto für junge Leute vorstellt, welche Vorteile Bank-Mitglieder bei der Immobiliensuche haben und wie sich Inhaber einer Kreditkarte Tickets für außergewöhnliche Events sichern können, erfahren treffpunkt-Leser hier.
Vom 7. bis 9. Juli 2017 rockt die „YOU Berlin“ – und die Berliner Volksbank ist mit dabei. Der YOU Summer Break ist Europas größtes Jugendevent und mit seinem Angebot einzigartig: Mehr als 200 Aussteller präsentieren rund 50 000 erwarteten Besuchern die neuesten Produkte und Trends in Sachen Musik, Sport, Lebensstil, Bildung und Karriere. Ebenso gibt es ein riesiges Angebot zum Thema „Beruf und Karriere“. Das Motto der YOU: Mitmachen, anfassen und ausprobieren – genau das Richtige für die Berliner Volksbank, die in diesem Jahr erstmals auf dem großen Event in der music.sports.lifestyle.-Halle (Halle 22 a) dabei ist. Dort stellt die Bank ihr kostenloses „Konto blauorange“ für junge Leute vor und überrascht die Besucher mit tollen Aktionen am Stand.
Als Tochterunternehmen unterstützt die Berliner Volksbank Immobilien GmbH (BVBI) hauptsächlich die Kunden der Bank bei der Suche nach einem Käufer oder Verkäufer eines Hauses, einer Wohnung, eines Mehrfamilienhauses oder gewerblichen Objektes. Doch auch mehr als 70 000 Nicht-Kunden haben inzwischen nach einer Immobilie gefragt – und es werden immer mehr: Im Mai 2017 konnte die BVBI den 2500. Käufer beglückwünschen, der mit Hilfe ihrer Makler eine Immobilie gefunden hat. Da bei stark nachgefragten Wohnungen oder Häusern oft jede Stunde zählt, erhalten Bank-Mitglieder jetzt schneller Kenntnis von den aktuellen Angeboten der BVBI und können einen – unter Umständen – relevanten Zeitvorsprung für sich nutzen. Bei Suchanfragen wird mit dem Hinweis auf die Mitgliedschaft dafür gesorgt, dass Bankteilhaber bevorzugt informiert werden, wenn die BVBI neue Immobilien zum Kauf anbietet.
BVBI Berliner Volksbank Immobilien
Telefon: 030 / 5 65 55 55 56
Mit einer Kreditkarte der Berliner Volksbank kann man nicht nur bequem bezahlen, sondern auch unvergessliche Momente erleben. Für Besitzer einer BasicCard, ClassicCard, ReiseCard oder GoldCard wurde exklusiv das „VR-Entertainment-Portal“ konzipiert. Dort gibt es Tickets für Konzerte, Musicals und Shows, die Fußball-Bundesliga, die Champions- und Europa League und alle aktuellen Kino-Highlights auf einen Blick. Darüber hinaus erwarten die Nutzer viele weitere Vorteile: So kann man zum Beispiel an attraktiven Gewinnspielen teilnehmen. Das geht jetzt noch schneller, denn der Name, die E-Mail-Adresse und die Legitimation über die Kreditkarte müssen nicht mehr jedes Mal eingegeben werden. Als registrierter Nutzer des VR-Entertainment-Portals werden diese Daten direkt aus dem Nutzer-Profil übernommen. Einfach anmelden und am aktuellen Gewinnspiel zum dritten Teil der 3D-Animationskomödie „Ich – Einfach unverbesserlich“ (Kino-Start: 6. Juli 2017) teilnehmen.
Traditionelle und neue Ausbildungswege
Der Berufsalltag von Bankkaufleuten hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten verändert. Die Berliner Volksbank hat deshalb neben den traditionellen Ausbildungsgängen erstmals Ausbildungsplätze im Dialogmarketing geschaffen. Rund 40 Berufsanfängern bietet das genossenschaftliche Kreditinstitut attraktive und individuelle Wege in ein spannendes Tätigkeitsfeld, das sich auch in Zukunft weiter wandeln wird.
Jonas Roth kann es kaum abwarten, die Koffer zu packen. Im Oktober wird wird der Auszubildende der Berliner Volksbank für vier Wochen in ein Unternehmen im Fürstentum Liechtenstein wechseln. Ein Schweizer Verein fördert ein entsprechendes Austauschprogramm, das das genossenschaftliche Kreditinstitut nun mit zwei Auszubildenden ausprobiert. „Das wird kein Spaziergang“, meint Carsten Walch, für die Ausbildung und Qualifizierung zuständiger Abteilungsleiter. „Insgesamt fehlen sie vier Wochen am Arbeitsplatz und im Oberstufenzentrum in Berlin, und dieser Stoff muss nachgeholt werden.“ Walch ist trotzdem vom Erfolg überzeugt – und von der Notwendigkeit, in der beruflichen Bildung neue Wege zu gehen.
Klassisch ist die Lehre zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann. Darüber hinaus gibt es dual Studierende, die die praktische Ausbildung in der Bank mit einem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin verbinden. Ab dem Herbst wird zudem ein neuer Ausbildungsgang zur/m Kauffrau/-mann für Dialogmarketing angeboten. „Für die zunehmenden kommunikativen Aufgaben in der Bank wollen wir Leute ausbilden, die sich gut verständigen können und organisatorische Fähigkeiten haben“, führt Walch aus. Dass diese Mitarbeiter Bankwissen draufhaben müssen, versteht sich von selbst. Voraussetzung ist der Mittlere Schulabschluss, womit die Berliner Volksbank einen Kontrapunkt zu der Akademisierung der Ausbildungsberufe setzen möchte.
Nach dem Abi 2015 hat sich Jonas Roth bei der Berliner Volksbank beworben, weil ein ehemaliger Mitschüler mit Begeisterung von der Ausbildung berichtete. Dann lockte zunächst die große weite Welt – Work- and-Travel in Australien –, bevor im August 2016 der erste Ausbildungstag anstand. „Ich wusste nicht, dass ich die Möglichkeit haben würde, auch während meiner Lehre ins Ausland zu gehen“, sagt der 20-Jährige. Ihn hat das Siegel „Exzellente Ausbildungsqualität“ der Industrie- und Handelskammer Berlin beeindruckt. 2017 kam die Auszeichnung „best place to learn“ (bester Ort zu lernen) hinzu, die die Bank von dem Karriereportal AUBI-plus verliehen bekommen hatte. „Damit können wir punkten“, sagt Carsten Walch, „und das müssen wir, weil der Wettbewerb um die besten Köpfe hart ist“. Trotzdem ist die Bank wählerisch: „Wir suchen Leute, die etwas mit der genossenschaftlichen Idee anfangen können. Die müssen ‚orange-blau‘ ticken.“ Außerdem sind Engagement und Motivation gefragt. Unabdingbar sei das Interesse für digitale Neuerungen, die die Zukunft im Bankalltag wesentlich bestimmen werden.
Was bleibt ist, dass die Bank vom Vertrieb lebt und von der Kunst zu erspüren, was das für ein Mensch ist, der dem Bankberater als Kunde gegenübertritt – ob in einer Geschäftsstelle oder am Telefon bzw. per Video. Dabei hilft mitunter ein Perspektivwechsel, um den Auszubildenden vor Augen zu halten, wie unterschiedlich die Bedürfnisse und Wünsche anderer sein können. Diese Gelegenheit haben die Azubis der Berliner Volksbank bei dem Projekt „Soziales Lernen“. So konnte zum Beispiel Bianca Deresinski aus ihrem Ausbildungsalltag ausscheren und ein Pflegeheim für Senioren besuchen. „Wir haben mit den älteren Menschen gebastelt, Kuchen gebacken und gegessen, viel zugehört und geredet“, beschreibt sie den Tag. Das Projekt wurde in einer Gruppe vorbereitet, und es gab eine Nachbetrachtung, um das Erlebte zu teilen und zu verarbeiten. „Aufwühlend“, fand die 24 Jahre alte Bankkauffrau die Erfahrung. Sie habe seitdem mehr Verständnis für ältere Menschen und gelernt, dass man schwierigen Fragen nicht ausweichen darf. Gleich als die Ausbilder den Vorschlag unterbreiteten, habe sie sich gemeldet. Manche, die mitgemacht haben, hatten anfangs Bedenken. „Aber hinterher waren alle froh, dabei gewesen zu sein“, sagt Bianca Deresinski.
Wie beim sozialen Lernen ist nicht bei allen Maßnahmen unmittelbar ein Nutzen für die Bank erkennbar. „Das ist auch gar nicht gewollt“, meint Walch. Vielmehr komme es darauf an, die erste Phase des Berufslebens ganzheitlich zu gestalten. Davon profitiert Psychologiestudent Marios Ghinis. Er hat einen Teil seines Pflichtpraktikums im Personalbereich (im betrieblichen Gesundheitsmanagement) bei der Berliner Volksbank absolviert. „Ich war echt begeistert!“, schildert er seinen zehnwöchigen Ausflug ins Arbeitsleben, seitens der Bank sieht man das ebenso: Nun geht Ghinis drei Tage in der Woche in der Medical School Berlin seinen Studien nach, und an zwei Tagen befasst er sich in der Berliner Volksbank mit dem Thema Nachhaltigkeit. „Eine neue Aufgabe, sehr spannend“, findet er. Aus diesen Erfahrungen hat sich für ihn der Schwerpunkt des Masterstudiums herauskristallisiert. Es soll in Richtung Wirtschaftspsychologie und Coaching gehen.
Auf der Messe Vocatium Berlin informiert die Berliner Volksbank über ihr Ausbildungsangebot. Walch hofft, dass es trotz der kurzen verbleibenden Zeit gelingt, die ersten angehenden Kaufleute für Dialogmarketing einzustellen. Die meisten Verträge für das anstehende Ausbildungsjahr 2017/18 sind unter Dach und Fach. Bei Abiturienten, die Bankkaufleute werden möchten, läuft die Lehrzeit zweieinhalb Jahre und kann auf zwei Jahre verkürzt werden. Alternativ kann man im letzten halben Jahr Schwerpunkte in individuell abgestimmten Abteilungen vertiefen. Die Berliner Volksbank geht neue Wege – nicht zuletzt mit dem Ziel, die guten Leute zu halten. „Wir haben nichts davon, wenn sie bei uns eine tolle Qualifikation bekommen und diese woanders zum Blühen bringen“, meint Carsten Walch. Die Bereitschaft zu wechseln sei stärker ausgeprägt als früher. Was die Jugend von heute anstrebt? „Einen guten Job mit Perspektiven, Sicherheit und das, was immer so schön mit Work-Life-Balance beschrieben wird.“
PR für Soziales Engagement
Die Reise des Großstadtsofas der Berliner Volksbank geht weiter: Vor Kurzem nahmen auf dem Retro-Möbelstück Macher und Mitmacher der Schülerfirma Porsche-Junior-Team Falkensee und der Berliner Kinderhilfe Schutzengel Platz, um ihre Projekte vorzustellen.
Die Berliner Volksbank macht mit ihrer Initiative „Großstadtsofa on Tour“ besondere Projekte in Berlin und Brandenburg bekannt, mit denen sich Menschen für andere oder für einen guten Zweck einsetzen. Das kann ein soziales Engagement sein, eine ehrenamtliche Initiative, ein spannendes Kulturprojekt oder Projekte im Bildungs- und Sportbereich. Wenn man möchte, dass die Bank in ihren verschiedenen Medien darüber berichtet, muss man sich online bewerben. Fällt die Wahl auf eine Initiative, „fährt“ das Großstadtsofa mit einem Kamerateam zu den Kandidaten. Bei dem Termin entstehen interessante und oft anrührende Porträts, in denen die Geschichte des Projekts in einem Film und einer Fotostory festgehalten wird. Das Resultat kann man sich auf www.junge.berliner-volksbank.de anschauen. Dazu gibt es eine kostenlose Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit auf diversen Kanälen und Medien der Berliner Volksbank. So berichtete unter anderem auch der treffpunkt in der 55. Ausgabe über die ersten Auftritte des Großstadtsofas. Außerdem unterstützt die Bank die ausgewählten Projekte aktuell jeweils mit 2 000 Euro.
Auf das Sofa geschafft hat es die „Berliner Kinderhilfe Schutzengel“. Deren Ziel ist es, die zunehmende Kinderarmut in der Hauptstadt zu bekämpfen und junge Talente aus schwierigen Familienverhältnissen zu fördern. „Wir sorgen für gesundes Essen, Hilfe bei den Hausaufgaben, kostenlose Sport- und Freizeitangebote, vergeben Bildungsstipendien und haben einfach ein offenes Ohr für die Sorgen der Kids“, fasst Pressesprecherin Bianca Sommerfeld den Zweck des Projektes zusammen. Ob schlechte Noten, Mobbing, Stress mit den Eltern, Angst vor der Zukunft, Hunger oder kein Geld für Schulmaterial: „Wir sind für die Kinder da.“ Dazu unterhält und betreibt der Verein mehrere Tageseinrichtungen im gesamten Stadtgebiet. Eine davon ist das 400 Quadratmeter große Schutzengel-Haus in Steglitz, in dem das Großstadtsofa zu Besuch war. Selbst in wohlhabenden Bezirken ist der Anteil an Familien, die knapp über dem Hartz-IV-Satz leben, hoch. Im Sommer 2013 hat Jürgen Schnelle die Organisation gegründet. Er stammt, wie er sagt, aus einfachen Verhältnissen und ist mit wenig Liebe aufgewachsen. „Bei uns muss niemand in einen Verein eintreten. Grundsätzlich können die Kinder einfach zu uns kommen und alle Angebote nutzen – ohne jegliche administrative Hürden und auch ohne Zustimmung der Eltern, mit denen natürlich immer versucht wird zu kooperieren“, so Pressesprecherin Sommerfeld. Derzeit werden rund 150 Kinder dauerhaft betreut. Ziel ist es, weitere Einrichtungen zu eröffnen, um das Angebot auszubauen. Neben festangestellten Mitarbeitern arbeitet die Kinderhilfe auch mit ehrenamtlichen Helfern und Honorarkräften zusammen, die von den Leitern der Einrichtungen auf ihre Qualifikation geprüft werden – sei es in Sachen Nachhilfe, Nähkurse, Unterstützung in der Küche oder Angebote in der Natur. „Wenn zum Beispiel ein Imker oder Schafhirte diesen Artikel liest und sich angesprochen fühlt, freuen wir uns, wenn wir mit den Kindern Ausflüge zu ihnen machen könnten.“
Vielleicht ist das Großstadtsofa genauso alt wie die Fahrzeuge, die bei diesem Projekt im Mittelpunkt stehen: Oldtimer-Traktoren, sogenannte Scheunenfunde, des Typs Porsche Diesel. Diese werden seit 2008 von der Schülerfirma Porsche-Junior-Team Falkensee überholt, instandgesetzt, komplett restauriert und zum Teil wieder verkauft. „Der Ankauf des ersten Traktors war durch Spenden möglich. Alle weiteren Fahrzeuge hat die Schülerfirma aus ihren Einnahmen finanziert“, erklärt Guido Hildebrandt, verantwortlicher Sonderpädagoge, der das Projekt, an dem Schüler ohne und mit Behinderung gemeinsam arbeiten, begleitet. Inzwischen gibt es einige Sponsoren und Kooperationspartner, die das Projekt unterstützen. Neben dem Verkauf der „Trecker“ macht das Team auch Porsche-Schlepper von Privat-Besitzern wieder fit. Auch dadurch kommt Geld in die Kasse. Inzwischen gehören vier fahrbereite „Trecker“ zum eigenen Bestand. Diese werden zu Festen, Traktortreffen und Messen präsentiert.
Jeden Dienstagnachmittag schrauben, schweißen und schleifen die 14- bis 17-jährigen Jugendlichen an den Fahrzeugen. Wer mitmachen will, muss sich schriftlich bewerben. Voraussetzung ist, dass der- oder diejenige eine der beiden am Projekt beteiligten Schulen besucht – das sind die Falkenseer Förderschule am Akazienhof und die Immanuel Kant Gesamtschule Falkensee. Wichtiger als handwerkliches Geschick sind technisches Interesse, Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit. „Ob ein Schüler ein Handicap hat oder nicht, spielt keine Rolle. Schülerfirmen stärken besonders die Selbstständigkeit und die sozialen Kompetenzen, die für den Übergang in die Berufsausbildung wichtig sind“, so Guido Hildebrandt. Fachkundige Anleitung und Hilfe bekommen die Team-Mitglieder von Guido Hildebrandt und zwei Seniorpartnern, die alle den roten Schmuckstücken verfallen sind.
Das „Großstadtsofa on Tour“ sucht weitere Projekte. Die Anmeldung funktioniert ganz einfach unter:
Beteiligungen an FinTechs
Seit 2015 unterstützt Berliner Volksbank Ventures Unternehmensgründer mit einem 20-Millionen-Euro-Fonds. Die Ideen sind höchst unterschiedlich – mit der Digitalisierung des Bankwesens stoßen immer mehr Start-ups im Bereich der Finanztechnologie (FinTechs) auf den Markt.
Seit mehr als 160 Jahren bewährt sich das Modell der Genossenschaft. Damals wie heute gilt: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“ Ebendieses Motto passt auch zu einigen Startups, an denen die Berliner Volksbank über ihre Tochter Ventures beteiligt ist. „Über die Berliner Volksbank Ventures investiert die Berliner Volksbank in innovative Unternehmen, die neue Produkte für die Finanzindustrie oder die mittelständischen Kunden der Bank bieten. Weitere Voraussetzungen für eine Beteiligung sind ein herausragendes Gründerteam, erste bestehende Kundenbeziehungen und dass ein attraktives Geschäftsmodell hinter der Idee steht. Im Endeffekt muss die Kombination aus einer Vielzahl von Faktoren passen“, so Timo Fleig, Geschäftsführer der Berliner Volksbank Ventures.
Das Berliner Unternehmen Bergfürst etwa ermöglicht es, schon mit einem Betrag ab zehn Euro in Immobilien zu investieren und mit diesen Anteilen später auch zu handeln. Gründer und CEO (Geschäftsführer) Dr. Guido Sandler ist überzeugt von seiner Idee, mit der er digitales Investieren auch für kleinere Geldbeutel erschwinglich gemacht hat. Das Modell Crowdfunding, bei dem Menschen über das Internet zusammen in ein Projekt investieren, hat Bergfürst auf den Immobilienkauf übertragen: „Wir sind die führende Plattform für direkte Beteiligungen in einzelne Immobilienprojekt-Entwicklungen und die einzige, die auch die Beteiligung an Bestandsimmobilien anbietet.“ Transparenz und Flexibilität seien seinen Kunden wichtig. Über eine Webcam, also eine Kamera, die ihre Bilder über das Internet auf die Website überträgt, könnten sie die Baustellen der finanzierten Projekte beobachten. Die getätigten Investments kann der Kunde jederzeit über Bergfürst zum Weiterverkauf anbieten, so ist niemand an Laufzeiten gebunden.
Insgesamt verfügt die Plattform nach eigener Aussage über etwa 19 000 registrierte Nutzer. Jeden Monat kommen bis zu 600 weitere hinzu, so Sandler. Der durchschnittliche Kunde investiere etwa 1 600 Euro pro Projekt. Die Zinsen lägen bei fünf bis sieben Prozent. Der Berliner Volksbank ist in diesem Zusammenhang wichtig festzustellen, dass eine Anlageempfehlung für Kunden mit der Aufnahme eines Start-ups ins Portfolio der Berliner Volksbank Ventures nicht verbunden ist.
Auf der Webseite von Bergfürst laufen meist mehrere Crowdinvestments gleichzeitig, darunter Luxusvillen, Büro- und Mehrfamilienhäuser. Eingestellt würden ausschließlich Projekte von Immobilienentwicklern mit langjähriger Erfahrung und klarem Profil. „Jeder hat seine eigenen Präferenzen“, weiß Sandler. „Bei uns kann man sich sein eigenes Portfolio zusammenstellen.“ Bislang wurden insgesamt 18 Projekte im Gesamtvolumen von etwa 200 Millionen Euro über Bergfürst finanziert. Das Unternehmen hat keine Filialen, die gesamte Kommunikation läuft digital. „Investoren loggen sich auf unserer Seite ein und erhalten ihre Depotübersicht, Steuerbescheinigungen und alle wichtigen Informationen direkt in ihr Postfach.“ Auch Quartalsberichte werden online eingestellt, in Foren und Blogs bekommen Interessierte und Anleger ihre Fragen beantwortet. Anlageberatung gibt es keine. „Unsere Anleger haben trotzdem nicht das Gefühl, das Geschäft sei anonym“, ist Sandler überzeugt.
Die Zahlen geben ihm Recht, denn das Geschäft läuft. Mittlerweile zählt das Start-up 27 Mitarbeiter, bereits im Mai dieses Jahres sei das Gesamtvolumen von 2016 erreicht worden, sagt Geschäftsführer Sandler.
Auch bei Liqid basiert das Geschäftsmodell auf den Möglichkeiten der Digitalisierung. „Wir nutzen das Internet, um unseren Kunden auf einfache, verständliche und papierlose Art Zugang zu Finanzdienstleistungen und -produkten zu geben, die bisher ausschließlich sehr vermögenden Kunden zugänglich waren“, erklärt CEO Christian Schneider-Sickert, der sein Handwerk beim Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen Goldman Sachs lernte. So kombiniere das Anfang 2015 in Berlin gegründete Start-up die alte und neue Welt. Viele Bankkunden, so Schneider-Sickert, hätten keine Lust, sich mit dem Thema Geldanlage zu beschäftigen und ließen Erspartes oder ein Erbe auf dem Konto liegen. Da biete Liqid einen Ausweg ohne großen Aufwand.
Während man anderswo mindestens eine halbe Million Euro auf dem Konto benötigt, um in den Genuss einer professionellen Vermögensverwaltung zu kommen, bietet Liqid seine Dienste ab 100 000 Euro an. Hinter den Anlagestrategien des Unternehmens steht „HQ Trust“, die Vermögensverwaltung der Industriellen-Familie Harald Quandt, deren Expertise mit Hilfe modernster Technologie skaliert wird. „Die Anlageansätze von Hochvermögenden lassen sich eins zu eins auf kleinere Vermögen übertragen. Diese Kunden haben die gleichen Hoffnungen und Sorgen und möchten ihr Vermögen schützen und idealerweise vermehren“, ist Schneider-Sickert überzeugt.
Je nach Anlagestrategie kostet es zum Beispiel Kunden mit einer Viertelmillion Euro 0,45 oder 0,90 Prozent jährlich, ihr Geld verwalten zu lassen. Mehr als 400 Kunden aus ganz Deutschland werden aktuell betreut, überwiegend Männer, hauptsächlich Unternehmer und leitende Angestellte. Der jüngste Kunde, der Geld investiert habe, sei 21, der älteste 83 Jahre alt. Im Durchschnitt werden 260 000 Euro über Liqid angelegt – manch einer habe jahrelang darauf gespart, andere verdienten 3,5 Millionen Euro im Jahr, weiß Schneider-Sickert. „Im aktuell niedrigen Zinsumfeld ist auch eine konservative risikoaverse Zielgruppe bereit, Geld online zu investieren. Die Leute fangen an zu verstehen, dass ein Sparbuch kein Risiko birgt, aber dafür die Garantie, dass das Geld weniger wert wird.“
Den Berliner Volksbank Ventures-Geschäftsführer Fleig hat diese Idee beeindruckt: „Digitale Vermögensverwalter erzielen enorme Wachstumsraten. Der kombinierte Ansatz aus einem visionären Gründerteam, digitaler Exzellenz und der Erfahrung von HQ Trust hat uns überzeugt.“ Innerhalb von acht Monaten schaffte Liqid es, die 100 Millionen Euro-Marke an verwaltetem Vermögen zu überschreiten. 31 Mitarbeiter, Bankkaufleute wie auch IT-Experten, arbeiten mittlerweile für das Start-up.
Das FinTech-Unternehmen Figo wurde 2012 zunächst als Banking-App gegründet. „Wir hatten ursprünglich die fixe Idee, Nutzern eine Art Zuhause für die Verwaltung ihrer Finanzen zu bieten, womit wir leider nicht erfolgreich waren“, so CEO André M. Bajorat. Scheitern und dann trotzdem erfolgreich werden, ist in der Start-up-Welt möglich: Sein Team und er seien sich immer sicher gewesen, dass Bankdaten im richtigen Kontext zum Nutzer einen großen Wert haben. Am Ende lagen sie mit dieser Einschätzung richtig. Mittlerweile hat sich Figo als Europas erster Banking-Service-Provider etabliert.
Die EU-Richtlinie „Payment Services Directive 2“, die 2018 in ein nationales Gesetz gegossen werden soll, spielte dem Hamburger B2BUnternehmen (business to business, also in Geschäftsbeziehung mit anderen Unternehmen) in die Karten. Denn eine darin enthaltene Vorgabe verpflichtet Banken dazu, sich gegenüber Drittanbietern wie FinTechs zu öffnen. „Figo liefert mit seiner multifunktionalen Plattformtechnologie die technische Lösung zur Erfüllung von eben dieser Vorgabe, weshalb Banken diese Schnittstelle nicht selbst entwickeln müssen“, so Bajorat. Figo fungiert also als Brücke zwischen FinTechs und Banken. Letztere nutzen die technische Möglichkeit, wenn sie ihren Kunden beispielsweise beim Online-Banking anbieten, gleichzeitig Konten anderer Banken mit zu verwalten. „Wir sind eigentlich ein unsichtbarer Dienstleister, der die technische Grundlage zahlreicher Finanzdienstleistungen ist“, erklärt Bajorat.
Laut Andreas Laule, neben Timo Fleig ebenfalls Geschäftsführer der Berliner Volksbank Ventures, hat die Berliner Volksbank mit ihrer Tochtergesellschaft also in ein zukunftsträchtiges Segment investiert: „Neue europäische Regularien werden Banken dazu bringen, sich den innovativen Technologien zu öffnen und strategische Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Diese Entwicklung wollen wir mitgestalten.“ Über den Infrastrukturanbieter Figo sind aktuell Daten von rund 3200 Finanzquellen wie Bankkonten, Kreditkarten, Depots, PayPal und anderer FinTechs erreichbar. Anbieter wie die Buchhaltungssoftware FastBill automatisieren die Buchhaltung kleinerer und mittlerer Unternehmen. Cringle, eine App, mit der Geld überwiesen werden kann, ermöglicht es, innerhalb von Sekunden Geld an andere Handynummern zu senden. Damit diese Dienste funktionieren, benötigen sie Zugang zum Bankkonto des Nutzers. Auch eine Online-Bonitätsprüfung als Alternative zur Schufa von Start-ups wie Bonify basiert auf dem Zugang zu Kontodaten. Voraussetzung ist immer die explizite Zustimmung des Kontoinhabers.
Aktuell arbeitet das mittlerweile 50 Mitarbeiter starke Figo-Team daran, knapp 30 weitere Banken im SEPA-Raum anzusprechen, insbesondere in Portugal, Spanien, Belgien, Tschechien, Slowakei und Ungarn. Bajorat: „Ziel ist es, den gesamten SEPA-Raum anzubinden und damit einhergehend unsere Technologie europaweit anzubieten.“
Blomberg & Thiessenhusen
Radtouren in Brandenburg
Brandenburg hat sich in den letzten Jahren zu einem Radlerparadies entwickelt. Mehr als 7000 Kilometer gut ausgebaute Wege führen durch nahezu unberührte Natur. Neben den bekannten Fernradstrecken wie die Tour Brandenburg oder den Elberadweg gibt es auch themenspezifische Routen. So lässt es sich auf den Spuren Fontanes radeln, man kann Seen entdecken und malerische Dörfer. Die Autoren von „Die schönsten Radfernwege in Brandenburg“ haben 20 Touren zusammengefasst, geben Tipps und viele Hintergrundinformationen.
(Publicpress / 11,99 Euro)
Stichwort: Radfernwege
Natusch & Kettl-Römer
Niemals pleite!
Endlich unabhängig: Eigener Job, eigene Wohnung, eigene Haushaltsführung. Nur die Sache mit dem Geld ist nun nicht mehr so einfach. Denn dieser Lebensabschnitt bringt neue Pflichten und somit Fragen mit sich: Was muss ich tun, damit mein Geld bis zum Monatsende reicht? Welche Versicherungen brauche ich? Wie sorge ich für später vor? Die Autorinnen von „Niemals pleite!“ geben darauf die wichtigsten Antworten – ohne unnötige Fachbegriffe und mit Checklisten sowie Vorlagen für den sofortigen Einsatz.
(FinanzBuch Verlag / 17,99 Euro)
Stichwort: Niemals pleite
Aura
Can’t Steal the Music
Aura ist Dänemarks derzeit erfolgreichste Popmusikerin. 2008 landete die Musikerin ihren ersten Nummer-1-Hit in Deutschland: „I Will Love You Monday“ erreichte Platin-Status. Mit ihrem neuen Album „Can’t Steal The Music“ etabliert sich die Künstlerin auch als Produzentin und beschreitet musikalisch, stimmlich und textlich neue Wege: Die 16 neuen Songs hat sie an Klavier und Gitarre komponiert. Noch dazu glänzt Auras kraftvolle Stimme mit unglaublichem Nuancenreichtum.
(Island Records / 17,99 Euro)
Stichwort: Aura
Roger Spottiswoode
Bob, der Streuner
Nicht immer läuft das Leben nach Plan: Dass in solchen Momenten Freundschaft und Zusammenhalt wertvoller sind als alles andere, beweist die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte von Kater Bob und Straßenmusiker James Bowen. Ihre herzerwärmende Begegnung hat bereits ein Millionenpublikum im Kino bewegt und begeistert. Regisseur Roger Spottiswoode hat den Buch-Weltbestseller von James Bowen mit Charme und unverwechselbarem britischen Humor adaptiert.
(Concorde Home Entertainment / 13,90 Euro)
Stichwort: Bob, der Streuner
Schicken Sie das Lösungswort mit dem Stichwort des gewünschten Mediums an:
Berliner Volksbank, SUS, 10892 Berlin
E-Mail: treffpunkt@berliner-volksbank.de
Einsendeschluss: 28. Juli 2017
Zu gewinnen gibt es die oben vorgestellten Medien.
Lösungswort der Denksportaufgabe im treffpunkt 57: KREDITKARTE
Die Berliner Volksbank kooperiert in der aktuellen Spielzeit mit dem Konzerthaus Berlin. Das Traditionshaus auf dem Gendarmenmarkt besticht durch ein hervorragendes künstlerisches Programm und außergewöhnliche Konzertformate. Dass die Besucher bei den rund 600 Veranstaltungen in der neuen Saison 2017/2018 weit mehr erwartet als „nur“ klassische Musik, darüber sprach treffpunkt mit dem Intendanten Prof. Dr. Sebastian Nordmann.
Welche Programm-Höhepunkte erwarten die Besucher?
Es gibt seit vielen Jahren drei große Aushängeschilder in der Saison: Das ist zum einen die Hommage, mit der wir vom 10. bis zum 19. November 2017 den Jahrhundertcellisten und Dirigenten Mstislaw Rostropowitsch würdigen. Es kommen Künstler wie die Ausnahmegeigerin Anne-Sophie Mutter sowie die Rostropowitsch-Schüler David Geringas und Mischa Maisky. Am 22. April 2018 veranstalten wir einen Komponisten-Marathon, bei dem sich alles um Johannes Brahms und sein Werk dreht. Und es gibt wieder ein Länderfestival.
Wer steht diesmal beim Länderfestival im Mittelpunkt?
Die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen, die vor 100 Jahren ihre Unabhängigkeit erklärten. Das haben wir zum Anlass genommen, diese drei Länder beim „Festival Baltikum“ im Oktober 2017 und im März 2018 groß zu feiern. Die Krönung ist das von Arvo Pärt und Robert Wilsons gefeierte Gemeinschaftswerk „Adam’s Passion“. Der Große Saal wird dafür komplett aufgebrochen und völlig neu gestellt, das heißt: Die Bühne wird eine T-Form haben, mit Laufsteg ins Publikum. Es gibt eine riesige Video-Inszenierung. Im Hintergrund sitzt das Orchester im ersten Rang.
Wieso brechen Sie dafür die „Klassik“ des Großen Saals auf?
Auf diese Weise können Besucher den Saal ganz neu erleben, und er kann anders inszeniert werden. Das Konzerthaus war ja früher ein Schauspielhaus, und so können wir die Verbindung zwischen beidem zeigen. Mit innovativen Formaten und Raumaufteilungen wollen wir neue Zugänge zur klassischen Musik schaffen.
Welche Formate können dazu beitragen?
In der Reihe „Klazzik“ lassen wir die oft bemühten Grenzen zwischen ernster und Unterhaltungs-Musik einfach hinter uns und präsentieren berühmte Jazz-Künstler, Größen der Elektronischen Musik, Weltmusik-Talente – allesamt Grenzgänger und überzeugende Musiker. Klassiker des 21. Jahrhunderts eben und nicht nur für ein Publikum geeignet, das zunächst einmal beim Konzerthaus Berlin „nur“ an klassische Musik denkt.
Wer ist „Artist in Residence“ 2017/18 und was steckt hinter dieser Idee?
Wir wollen Künstlern, die weltweit auf Tournee sind, für eine Saison ein musikalisches Zuhause bieten. Sie können sich in mehreren Konzerten mit all ihren Facetten präsentieren und Konzertprogramme entwickeln, die sie im normalen Tourgeschäft nie machen könnten. Außerdem stellen wir damit auch andere Instrumente in den Mittelpunkt – nicht nur Geige oder Klavier. „Artist in Residence“ ist der berühmte Organist Cameron Carpenter. Wenn man das O-Wort ausspricht, entsteht oft das gleiche Stereotyp: Orgel und „Artist in Residence“? Das ist doch langweilig. Nein, überhaupt nicht. Carpenter spielt die alte Jehmlich-Orgel im Großen Saal, seine berühmte digitale Touring-Orgel und eine kleine Kammermusik-Orgel. Er ist also sehr vielfältig und auch ein spezieller Typ – nicht der klassische Organist, wie man ihn sich vorstellt. Zehn Konzerte wird Carpenter bei uns geben, darunter ein Programm für Familien, ein Weihnachtskonzert und ein Abend mit musikalischen Freunden.
Welche Veranstaltungen sprechen ein junges Publikum an?
Kinder und Jugendliche haben unterschiedliche Vorstellungen von Musik. Man muss den Menschen klarmachen, welches Konzert sich für welches Alter eignet. Aus diesem Grund haben wir ein differenziertes Angebot – zum Beispiel unsere „TonSpur“ für Kinder ab sechs Jahre: Dabei gibt es eine Stunde Musik und Geschichten über das Violoncello. Ein tolles Projekt ist auch die Mozart-Matinee – ein Konzert für die ganze Familie am Sonntagmorgen: Nach Croissant, Kaffee und Kakao erleben die Eltern und größeren Geschwister ein moderiertes Konzert im Großen Saal, während die kleineren Kinder ab drei Jahre musikalisch betreut werden. Und dann gibt es noch das Ensemble „Nico and the Navigators“. Deren Sänger, Performer und Musiker gehen in einem – für ein Streichquartett, vier Sänger, drei Tänzer, Klavier, E-Gitarre und zwei Kameras – inszenierten Abend auf Entdeckungsreise und erforschen Schuberts Liedgut im Hier und Jetzt.
Was unternehmen Sie noch, um das Interesse an der klassischen Musik zu steigern?
Wir gehen neue Wege: Gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin entwickelt das Konzerthaus seit August 2016 innovative Vermittlungskonzepte für klassische Musik im digitalen Raum. Die Schwerpunkte liegen dabei zum einen auf dem Eintauchen in virtuelle Welten, Virtual Reality, und zum anderen auf der Erweiterung der Realität durch virtuelle Elemente, sogenannte Augmented Reality. Dadurch können wir die Menschen abholen, auch wenn sie gerade nicht im Konzerthaus sind. Wir versuchen also mit Hilfe der digitalen Technik, Menschen zu faszinieren, damit sie letztendlich ein reales Konzert bei uns besuchen.
Was muss man sich darunter vorstellen?
Ein erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist die interaktive App namens „Konzerthaus Plus“: Wer sich diese auf sein Smartphone lädt, kann in der neuen Saisonbroschüre, auf besonderen Postkarten und bald auch im ganzen Konzerthaus digital erweiterte Räume entdecken und damit noch mehr erfahren, hören und erleben. Wir sind auch mit „Google Arts & Culture“ eine Kooperation eingegangen. Das heißt, wer „Konzert Berlin“ auf „Google Expedition“ eingibt, kann in dem virtuellen Konzerthaus einen Rundgang machen. All das machen wir, um die Menschen, die vielleicht Berührungsängste vor der klassischen Musik haben, frühzeitig an die Hand zu nehmen und ihnen zu zeigen, wie toll es im Konzerthaus sein kann. Online gibt es viele Möglichkeiten, weil dort unter anderem Musik erklingt und bewegte Bilder entstehen. Das kommt zum Beispiel bei den Kindern gut an: Wir gehen oft in Schulen, unsere Ehrenamtlichen bringen den Kindern klassische Musik nah und laden die Schulklassen danach zu uns ins Konzerthaus ein. Wenn man den Kleinen eine Virtual-Reality- Brille aufsetzt und ihnen zeigt, was alles möglich ist, sind sie wie verrückt. Das sind ihre Welten. So entsteht Interesse, den „realen“ Ort live zu sehen.
In der aktuellen Spielzeit kooperiert die Berliner Volksbank mit dem Konzerthaus Berlin – unter anderem bei der Reihe „Espresso-Konzerte“.
Ja! Wer hätte früher gedacht, dass ein 45-minütiges Konzert, das um 14 Uhr beginnt, mit Nachwuchsmusikern und einem Espresso vorab jedes Mal ausverkauft ist? Mit diesem Erfolg hätten wir selbst nicht gerechnet. Es begeistert die Menschen, sich in der Mittagspause zu entspannen und der Musik zu lauschen – was sie vielleicht am Abend, wenn sie erschöpft sind, gar nicht mehr so aufmerksam könnten. Darüber hinaus sind die „Espresso-Konzerte“ auch eine gute Möglichkeit, klassische Musik erst einmal kennenzulernen.
Festivals
Sommerzeit ist Festivalzeit: Auch in diesem Jahr stehen wieder zahlreiche kulturelle Großveranstaltungen in Berlin und Brandenburg auf dem Programm. Nicht nur Musik-Fans kommen dabei auf ihre Kosten. treffpunkt hat eine kleine Auswahl von besonderen Festivals zusammengestellt.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten versteht sich das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg (JFBB) als Forum für den jüdischen und israelischen Film in Deutschland. Es ist die älteste und wichtigste kulturelle Veranstaltung ihrer Art. Schwerpunkt ist die filmische Auseinandersetzung mit allen Facetten des jüdischen Lebens in Deutschland, Israel, Europa und dem Rest der Welt. Dabei wird die gesamte Bandbreite des aktuellen filmischen Schaffens deutlich – vom anspruchsvollen Independent- und Arthousekino über Dokumentarfilme bis hin zum Essayistischen und Experimentellen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Entdeckung und Förderung junger Filmemacher in Deutschland und Israel.
Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg
02.–11. Juli 2017
Filmmuseum in Potsdam Kino Babylon in Berlin-Mitte und weitere Veranstaltungsorte
Am Ende der Saison lädt die Komische Oper Berlin zu einer Festwoche ein. An sechs aufeinanderfolgenden Tagen können die Besucher die Neuproduktionen der Spielzeit Revue passieren lassen – zum Beispiel „Der Jahrmarkt von Sorotschinzi“ (Foto). Wie gewohnt gibt es an jedem Abend ein musikalisches und kulinarisches Rahmenprogramm sowie einen Einführungsvortrag vor und eine spannende Diskussion mit Beteiligten der Produktion nach der Vorstellung. Dabei liefern die Dramaturgen Hintergrundinformationen, stimmen auf die Inszenierungen ein und stellen das jeweilige Werk in einen größeren Zusammenhang.
Komische Oper Festival
11.–16. Juli 2017
Behrenstraße 55–57
10117 Berlin
Ein Festival für die Sinne ist „Berlin lacht!“, das seit 2004 nicht nur eine Präsentationsplattform für Künstler aus aller Herren Länder ist. Die Veranstaltung des gleichnamigen Vereins schafft auch Arbeitsplätze, präsentiert soziokulturelle Projekte und integriert gesellschaftlich isolierte Menschen. Das kostenfreie Kulturangebot fügt sich als Theater im öffentlichen Raum in das städtische Leben und verwandelt Alltagsplätze in besondere Bühnen. In diesem Jahr inszeniert „Berlin lacht!“ den 1. Kultursommer am Washingtonplatz in Berlin. Von 12 bis 22 Uhr gibt es täglich verschiedene Darbietungen wie Straßentheater, Zirkus, Puppenspiel, Feuershows und Straßenmusik – überwiegend „made in Berlin“.
Berlin lacht!
12. Juli–20. August 2017
Washingtonplatz am Hauptbahnhof
10557 Berlin
Ein Schauspiel aus Farben und Formen, Effekten und Tempo: Die Sinfonie der Feuerwerkskunst verzaubert Anfang August den Potsdamer Nachthimmel. An zwei Veranstaltungsabenden stellen sich vier Pyrotechniker dem Wettbewerb der Feuerwerkskunst im Volkspark Potsdam. Demonstriert werden atemberaubende und spektakuläre Shows mit farbenprächtigen Choreografien, untermalt von Songs der Musik- und Filmgeschichte. Bis zum Beginn der Vorstellungen unterhalten Künstler, Musiker und Comedians das Publikum. Für den kleinen und großen Hunger zwischendurch gibt es ein umfangreiches gastronomisches Angebot.
16. Potsdamer Feuerwerkersinfonie
04.–05. August 2017
Volkspark Potsdam Georg-Hermann-Allee 101
14469 Potsdam
www.feuerwerkersinfonie.de
Das Berliner Festival „Tanz im August“ wird erneut Zentrum der internationalen Choreografenszene für zeitgenössischen Tanz. Zahlreiche Veranstaltungen stehen an sechs Orten in Berlin auf dem Programm. Am 11. August eröffnet Serge Aimé Coulibaly das diesjährige Festival mit „Kalakuta Republik“ (Foto). Das größte Treffen des Tanztheaters in Deutschland bringt seit 1989 Künstler, Fachleute und Publikum zusammen. Neben Tanzaufführungen gibt es Filme, Publikumsgespräche und Partys. Im HAU Hebbel am Ufer – dem Festivalzentrum – wird die „Bibliothek im August“ eingerichtet, in der Diskussionsrunden stattfinden und von den Künstlern des Festivals ausgewählte Bücher bereitgestellt werden.
Tanz im August
11. August–02. September 2017
HAU Hebbel am Ufer und weitere Veranstaltungsorte in Berlin
Lollapalooza geht in diesem Jahr in die dritte Runde. Das Musikspektakel wird diesmal auf der Rennbahn Hoppegarten, östlich der Berliner Stadtgrenze, groß gefeiert. Es setzt in Sachen Unterhaltung und Erlebnis Maßstäbe. 2016 lockte Lollapalooza über 70 000 Fans von Pop, Rock, Hip Hop, Indie und Electronic in den Treptower Park. Für gute Musik und die richtige Atmosphäre sorgen im kommenden Spätsommer Marteria, Cro, Westbam, Foo Fighters und andere (inter-)nationale Stars. Nicht nur auf und vor den Bühnen darf gestaunt und gejubelt werden. Darüber hinaus gibt es das Nachhaltigkeitsareal im Grünen Kiez und die Abenteuerwelt für Kinder im Kidzapalooza.
Lollapalooza Berlin
09.–10. September 201
Rennbahn Hoppegarten
Goetheallee 1
15366 Hoppegarten
19|08|
Das Staunen kehrt zurück: Am 19. August 2017 verwandelt sich die herrliche Parklandschaft Sanssouci am Abend wieder in eine märchenhaft illuminierte Zauberwelt. Auf dem gesamten Parkgelände gibt es vielfältige Darbietungen international renommierter Künstler unterschiedlicher Genres. Lichtinszenierungen tauchen Gebäude und Kunstwerke in eine wunderbare Atmosphäre. Viele historische Gebäude können besichtigt werden. An verschiedenen Orten und Bühnen im Park erklingt Musik und versetzt die Besucher in einen wahren Sommernachtstraum.
Park Sanssouci
14469 Potsdam
Tickets unter www.reservix.de
www.potsdamer-schloessernacht.de
treffpunkt verlost 1 x 2 Karten für die Schlössernacht am 19.08.2017 ab 17 Uhr
Stichwort: Schlössernacht
29|08|
Zwei Orte, zwei Zauberer, zwei Shows je Abend: Seit 13 Jahren entführen André Kursch und Axel Hecklau ihr Publikum in die faszinierende Welt der Zauberkunst. Spielorte sind zum einen der „close-upclub“ im trendigen, jungen Soda Club der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg, wo man die beiden jeden Dienstag antrifft. Für Liebhaber einer exklusiven Atmosphäre haben die zwei Zauberer (an ausgewählten Wochenenden) den „Salon der Wunder“ geschaffen, wofür das traditionsreiche Kempinski am Ku’Damm den perfekten Rahmen bietet.
Soda Club in der Kulturbrauerei
Knaackstraße 97
10435 Berlin
www.close-up-club.de
treffpunkt verlost 2 x 2 Karten für die Vorstellung am 29.08.2017 um 18 Uhr
Stichwort: Zauberkunst
31|08|
Nach vier ausverkauften Konzerten in Berlin haben die Elektro-Pioniere Dieter Meier und Boris Blank – besser bekannt als YELLO – für Herbst 2017 sieben Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz angekündigt. Nach dem letzten Konzert sagte Boris Blank: „In Berlin erlebten wir, was live technisch heute möglich ist – in Klang und Bild.“ Gemeinsam mit Musikern und Sängerinnen performen sie Songs des neuen Studioalbums „Toy“ sowie einige ihrer größten Hits und bieten dem Publikum eine musikalische Reise durch vier Jahrzehnte Bandgeschichte.
IFA-Sommergarten – Messe Berlin
Messedamm 22
14055 Berlin
Tickethotline: 030 / 47 99 74 77
www.semmel.de
treffpunkt verlost 2 x 2 Karten für das Konzert am 31.08.2017 um 18.30 Uhr
Stichwort: Yello
05|09|
Mit Gästen, auf einem Barhocker und nur mit akustischen Instrumenten – so simpel ist das Konzept von „MTV Unplugged“. 24 Songs präsentierte Marius Müller-Westernhagen auf diese Weise in der Berliner Volksbühne. Das Ergebnis erschien 2016 als Live-Album und als Konzertfilm in Szene gesetzt von Erfolgsregisseur Fatih Akin. Ab dem Spätsommer 2017 bringt Westernhagen das Programm auch auf seiner Tournee. „Wir haben ‚Unplugged‘ als künstlerische Herausforderung gesehen“, sagt der deutsche Rock-Musiker. „Es galt, das Material von über vier Jahrzehnten meiner Arbeit als Songschreiber zu sichten und sich mit ausschließlich analogen Mitteln völlig neu zu erarbeiten.“
Waldbühne Berlin im Olympiapark
Glockenturmstraße 1
14053 Berlin
Tickethotline: 030 / 47 99 74 77
www.westernhagen.de
treffpunkt verlost 2 x 2 Karten für das Konzert am 05.09.2017 um 19 Uhr
Stichwort: Westernhagen
08|09|
Als „Generation beziehungsunfähig“ sind sie gerade in aller Munde – Menschen, deren Partnerschaften immer wieder an der Angst vor Nähe und Intimität scheitern. „Jeder ist beziehungsfähig“, sagt dagegen Stefanie Stahl, Autorin des gleichnamigen Buches, das sie am 8. September in der Urania Berlin vorstellt. „Die Allermeisten von uns haben das Potenzial, mit einem Partner glücklich zu werden. Denn eine erfüllte Liebesbeziehung ist kein Zufall, sondern eine Frage der inneren Einstellung“, so die Psychologin und Therapeutin. Zentral dabei sei es, den Selbstwert zu stärken sowie die Balance zwischen Anpassung und Selbstbehauptung zu finden.
Urania Berlin
An der Urania 17
10787 Berlin
Tickethotline: 030 / 2 18 90 91
www.urania.de
treffpunkt verlost 3 x 2 Karten für den Vortrag mit Buchvorstellung am 08.09.2017 um 19.30 Uhr
Stichwort: Beziehung
04|10|
In Zeiten wachsender Hysterie stellt Florian Schroeder die Fragen, auf die es wirklich ankommt: Wie kommt das Böse in die Welt? Und wie kriegen wir es da wieder raus? Der Kabarettist und Moderator spannt in seinem neuen Programm „Ausnahmezustand“ den Bogen von der großen Weltpolitik bis zu den kleinen Fragen des Alltags: Warum der böse Egoismus gut ist, wieso wir alle Betrüger sind und warum Kontrolle gut, Vertrauen aber viel besser ist. An diesem Abend ist alles erlaubt: politisch, philosophisch, anarchisch.
Lindenpark Potsdam
Stahnsdorfer Straße 76
14482 Potsdam
Tickethotline: 030 / 7 55 49 25 60
www.d2mberlin.de
treffpunkt verlost 3 x 2 Karten für die Vorstellung am 04.10.2017 um 20 Uhr
Stichwort: Ausnahmezustand
14|10|
Die vielseitige Künstlerin und Komikerin Carolin Kebekus setzt ihre im letzten Jahr ausverkaufte Tour 2017 fort. In ihrem Erfolgsprogramm „AlphaPussy“ schildert sie unverblümt, respektlos, mit starker Haltung und unbändiger Spielfreude ihre urkomische Sicht auf den Sinn und Unsinn des Lebens. Dabei arbeitet sich die smarte Kölnerin an einer Gesellschaft ab, in deren Mittelpunkt berufsjugendliche Hipster-Eltern, eine spießige Jugend und die „Youtubeisierung“ des Abendlandes stehen. Mit ihrem schier unerschöpflichen Repertoire an Mimik, Gestik und Situationskomik schlüpft sie in unterschiedlichste Rollen.
Max-Schmeling-Halle
Am Falkplatz 1
10437 Berlin
Tickethotline: 030 / 7 55 49 25 60
www.d2mberlin.de
treffpunkt verlost 3 x 2 Karten für die Vorstellung am 14.10.2017 um 20 Uhr
Stichwort: AlphaPussy
27|10|
Liebhaber des Horrorfilms müssen dieses Theaterspektakel gesehen haben. Es ist das neue Werk des schwedischen Regisseurs Jakop Ahlbom und seines Theaterensembles. Das Stück ist eine Liebeserklärung an den Horrorfilm, weist auf den gesamten Reichtum dieses Genres hin – von „House on Haunted Hill“, „Rosemary’s Baby“ bis zu „The Ring“. Gleichzeitig ist HORROR ein eigenständiger psychologischer Thriller, der vom Erforschen eines Kindheitstraumas handelt. Im Oktober ist das außergewöhnliche Bühnenstück erstmals in Berlin zu sehen.
Admiralspalast
Friedrichstraße 101
10117 Berlin
Tickethotline: 030 / 47 99 74 77
www.semmel.de
treffpunkt verlost 2 x 2 Karten für die Vorstellung am 27.10.2017 um 20 Uhr
Stichwort: Horror
Bis 04|11|
Eine Geschichte, die berührt, ein Musical, das begeistert: Disneys DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME. Basierend auf dem Roman-Klassiker von Victor Hugo sowie dem Zeichentrickfilm von Disney und dessen grandiosen Musical-Melodien ist das Stück noch bis zum 4. November 2017 in Berlin zu erleben. Das Musical erzählt die dramatischromantische Geschichte um den buckligen Glöckner Quasimodo, seinen Ziehvater Frollo und die schöne Esmeralda im Paris des 15. Jahrhunderts.
Stage Theater des Westens
Kantstraße 12
10623 Berlin
Tickethotline: 01805 / 44 44
www.stage-entertainment.de
treffpunkt verlost 3 x 2 Karten für das Musical an einem Tag der Wahl (gültig bis 04.11.2017 / telefonische Reservierung erforderlich)
Stichwort: Der Glöckner
Bis 10|2018
Rund 30 tierische Figuren aus Serpentin-Stein sind derzeit im Tierpark Berlin zu sehen. In Zusammenarbeit mit dem Galeristen Bastian Müller-Mühlinghaus zeigt die einzigartige Skulpturen-Ausstellung SHONA-ART von Hand geschaffene Unikate aus Simbabwe. Zusammen bringen die Exponate über 40 Tonnen auf die Waage – etwa zehnmal so viel wie Elefantenbulle Tembo. Bis Oktober 2018 werden die zeitgenössischen Bildhauerwerke präsentiert. Bei der traditionellen Shona-Kunst – benannt nach der größten Bevölkerungsgruppe des Landes – kommen ausschließlich Hammer, Meißel und Feile zum Einsatz. Wer den Zauber der afrikanischen Mystik in seine heimischen vier Wände transportieren möchte, hat die Möglichkeit dazu: Im Laufe der Ausstellung bieten verschiedene simbabwische Künstler unter professioneller Anleitung Steinbildhauer-Kurse an.
Tierpark Berlin
Am Tierpark 125
10319 Berlin
treffpunkt verlost 2 Gutscheine für je 1 Tag Steinbildhauer-Kurs inkl. Tierpark-Eintritt a an einem Tag der Wahl von 10 bis 18 Uhr (gültig bis 20.10.2017, exklusive Material: Serpentin-Stein wird vor Ort mit 3 Euro pro kg berechnet.)
Stichwort: Shona (+ Wunschdatum)
Werkstatt für Kreative
„Das war toll“, freuten sich die beiden vier- und siebenjährigen Kinder der Familie aus Falkensee. Zusammen mit ihrem kleinen Geschwisterchen haben sie am kostenfreien Familien-Workshop „Der Natur auf der Spur – Mit Stift und Farbe forschen“ teilgenommen. Auch Milan aus Marzahn war begeistert, besonders vom Drucken gesammelter Blätter mit Farbe und Rolle. Der Neunjährige nahm mit seiner Großmutter und Bruder am Workshop teil. Die Großmama zollte dem Angebot der Stiftung Kunstforum professionelle Bewunderung. „Ich bin Erzieherin an einer Schule in der Nähe und werde bestimmt zu den Ferienkursen im Sommer mit einer Klasse wiederkommen.“
Zu Beginn der Workshops bedienten sich Kinder, Jugendliche, Eltern und Großeltern aus einer Kiste voller Blätter und Gräser. Diese konnten sie unter einer Lupe genau betrachten, anschließend zeichnen, als „Frottage“ abreiben, einen Scherenschnitt davon machen und farbig drucken. Zum Schluss wurden die Arbeiten in ein grünes Forscherbuch geklebt. „Die kleinen Kunstwerke können sich wirklich sehen lassen“, meinte ein Familienvater aus Lichtenberg, der mit seiner Tochter den Workshop besuchte. „Sie sind ein schönes Mitbringsel von der IGA.“
Ermöglicht werden die mehr als 100 Workshops der „Werkstatt für Kreative“ von der Berliner Volksbank, die einer der beiden Hauptsponsoren der IGA Berlin 2017 ist (siehe auch treffpunkt 57/2017). Die Kunstpädagoginnen der „Werkstatt für Kreative“ bieten die 90-minütigen Workshops für maximal zwölf Personen sonntags an, zusätzlich gibt es in den Sommerferien Workshops für Kitas und Schulklassen. „Unser Angebot wird sehr gut angenommen, die Ferienkurse sind fast alle ausgebucht“, freut sich Ines Zinsch, Geschäftsführerin der Stiftung Kunstforum.
Anmeldung: www.iga-berlin-2017.de/veranstaltungskalender
www.iga-berlin-2017.de/projekte/iga-campus
Besuch an Ort und Stelle
Die nächste Veranstaltung der Reihe „Kunst live!“ findet im im FinanzCenter Tegel statt. Dort sind ausschließlich Arbeiten des Künstlers Harald Metzkes zu sehen. Der 88-Jährige studierte in den 1950er Jahren an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Anschließend entschied er sich, in Ost-Berlin freischaffend tätig zu sein. Aufgrund seiner filigranen Gemälde bezeichnete ihn die Kunstkritik später als „Cézannist vom Prenzlauer Berg“. Neben bedeutenden Ölgemälden sind eindrucksvolle Aquarelle, Radierungen und Lithographien zu sehen, vorgestellt von der Kunsthistorikerin Dr. Janina Dahlmanns, die exklusiv durch die Ausstellung führt.
Termin: 2. August 2017, 18.30 Uhr
FinanzCenter Tegel
Berliner Straße 98
13507 Berlin
Anmeldeschluss: 10. Juli 2017
Anmeldungen direkt bei der Stiftung Kunstforum
Das Los entscheidet, die Gewinner werden bis 28. Juli benachrichtigt.
Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank
Kurfürstenstraße 88
10787 Berlin
Stiftung KUNSTFORUM der Berliner Volksbank
10892 Berlin
Telefon: 030 / 30 63-17 44
Fax: 030 / 30 63-15 20
E-Mail: kunstforum@berliner-volksbank.de
www.kunstforum-berliner-volksbank.de
Was Teenager mit ihrem Geld machen
Welchen Betrag hat Max auf dem Sparbuch, wenn er bei einem Zinssatz von 4,2 Prozent nach drei Monaten 5,25 Euro Zinsen erhält? Solche Aufgaben finden sich noch in Mathebüchern der 7. oder 8. Klasse – die Realität sieht für Sparer heute anders aus. Eine Null vor dem Komma beim Zinssatz ist nichts Außergewöhnliches. treffpunkt wollte von jungen Leuten wissen, ob und wie sie sparen.
Eigentlich ist es mir am liebsten, mir nicht groß Gedanken um Geld zu machen. Ich spare eher selten – je nachdem, ob es etwas gibt, worauf es sich zu sparen lohnt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ich meine Kameraausrüstung aufstocken möchte. Wegen der hohen Preise muss ich dann durchaus über längere Zeit Geld zurücklegen. Da ich aber nicht andauernd neue Kameras brauche, kommt das nicht so oft vor. Das, was ich monatlich bekomme, wird von meinen Eltern auf ein Konto überwiesen. Andere Einkünfte, etwa von einem Job neben der Schule, habe ich momentan nicht. Ich will mich aber darum kümmern, um größere Investitionen schneller finanzieren zu können.
Seit ich sieben Jahre alt bin, reite ich. Das ist ein ziemlich teures Hobby, deshalb gebe ich fast mein ganzes Geld dafür aus. Zum Geburtstag und zu Weihnachten wünsche ich mir von meinen Großeltern meistens Geld. Das stecke ich gleich in die Spardose, um mir später einen größeren Wunsch zu erfüllen. Gelegentlich fragen mich Bekannte aus der Nachbarschaft, ob ich mal kurz auf ihr kleines Kind aufpassen könnte. Das mache ich gern, und dafür bekomme ich manchmal ein bisschen Geld. Im Moment spare ich für eine neue Reitkappe.
Ich bin in Irland geboren und nach Berlin gezogen, als ich acht war. Im Herbst gehe ich wieder nach Irland, in ein Internat. Dafür spare ich, damit ich extra Taschengeld habe, wenn ich mir dort etwas besorgen will, seien es Bücher, CDs oder Shampoo. Außerdem bin ich ein riesiger Fan der Fernsehserie „Doctor Who“, in der ein Außerirdischer durch Raum und Zeit reist und Planeten rettet. Ich spare auch, um die ersten vier Staffeln auf DVD zu kaufen, denn erst ab der fünften sind alle Staffeln auf Netflix zu finden. Eigenes Geld habe ich schon verdient, als ich in einem englischen Buchladen ausgeholfen habe. Bisher wandert alles in eine Spardose, aber bevor ich nach Irland gehe, will ich ein Konto eröffnen.
PS: Max – aus der Rechenaufgabe – hat übrigens 500 Euro auf seinem Konto. Jungen Leuten von 0 bis 30 Jahren bietet die Berliner Volksbank das attraktive „KONTO BLAUORANGE“, auf dem z. B. Guthaben bis 1250 Euro bis zum 18. Geburtstag mit 1,25 % p.a. verzinst werden, bei Bankteilhabern sogar bis zum 30. Geburtstag:
Diese niedlichen Rotpelze gelten als schlau – und das aus gutem Grund: Füchse haben sich auf der Erde so erfolgreich ausgebreitet wie kein anderes wildlebendes Raubtier. Der Fuchs hat einige Tricks auf Lager: Zum Beispiel kann er sich totstellen. Wenn sich daraufhin ein aasfressender Vogel nähert, schnappt der Fuchs blitzschnell zu und wird vom vermeintlichen Opfer zum Täter. Es gibt eine Reihe von Begriffen und Sprichwörtern, die darauf anspielen wie „schlau wie ein Fuchs sein“ oder „ausgefuchst“. Und auch der Begriff „Sparfuchs wird gern verwendet – kein Wunder: Denn wer spart, ist schlau.
GRUMSINER Brennerei in der Uckermark
In der Uckermark wurde schon immer „Schnaps gebrannt“: Deshalb fasste Thomas Blätterlein vor vier Jahren den Entschluss, das traditionelle Handwerk in Altkünkendorf wiederzubeleben – mit moderner Technik und regionalen Produkten. In seiner Grumsiner Brennerei gibt es nicht nur Brände, Geiste und Liköre zum Verkosten, sondern auch viel zu erleben.
Schon die Lage des Unternehmens ist etwas Besonderes: Die Brennerei hat ihren Sitz direkt am UNESCO-Weltnaturerbe „Buchenwald Grumsin“ und ist ein herrliches Ausflugsziel für Wanderungen. Erkennungsmerkmal aller Brennerei-Produkte ist ein Mammut im Logo. „Das steht sinnbildlich für die Uckermark, die als Endmoränenlandschaft von der Eiszeit geprägt ist“, erklärt Thomas Blätterlein.
In der GRUMSINER Brennerei stellt Geschäftsführer Thomas Blätterlein Spirituosen nach alter Tradition her.
Mammut im Logo
Produziert werden die edlen Tropfen in einem historischen Getreidespeicher
Biergarten für Feierlichkeiten unter freiem Himmel
Verkaufsraum der GRUMSINER Brennerei
Wer seine Brennerei besucht, kann an Führungen und Verkostungen teilnehmen. Einen tieferen Einblick in die Herstellung erhalten die Besucher beim Genussabend mit Aromaschulung oder beim Likörseminar. Beim Destillateurkurs wird frisch geschrotet und gemeinsam eine Getreidemaische hergestellt. Die Räumlichkeiten und das Gelände eignen sich auch für Seminare, geschäftliche Veranstaltungen und Feierlichkeiten jeglicher Art.
Dazu arbeitet Thomas Blätterlein mit anderen Dienstleistern aus der Gegend zusammen: Das Catering übernimmt eine Fleischerei aus Althüttendorf, die Eier für den Likör stammen von einem Hühnerhof bei Chorin, und ein Kremserkutscher aus Altkünkendorf bringt die Gäste auf Wunsch zur Brennerei. Die Ausgangsprodukte für die Destillate werden selber angebaut und von regionalen Biobauern bezogen: „Diese rekultivieren im Vertragsanbau alte regionale Getreidesorten, wie zum Beispiel die Imperialgerste. Auserlesene Rohstoffe veredeln wir in feinste Destillate – Tropfen für Tropfen. Dadurch bekommen unsere Produkte einen ganz besonderen Geschmack.“ Die Vielfalt ist groß: Brände aus Getreide, Birnen und Kirschen sowie Liköre aus Quitten, Pflaumen und Wildfrüchten gehören unter anderem zum Angebot. Am gefragtesten ist der GRUMSINER Gin. Der Whisky reift im historischen Fasskeller und wird nächstes Jahr erhältlich sein. Die Spirituosen kann man nicht nur vor Ort und in verschiedenen Berliner Geschäften kaufen, sondern auch über den Online-Shop auf der Website.
GRUMSINER Brennerei in der Uckermark
Grumsiner Brennerei
Wirtschaftshof 3
16278 Angermünde / OT Altkünkendorf
Telefon: 033337/51 69 99
treffpunkt – Das Magazin für Mitglieder
Berliner Volksbank, Der Vorstand
Postanschrift: 10892 Berlin
Telefon 030 / 30 63-33 00
www.berliner-volksbank.de
Berliner Volksbank Vorstandsstab
Ingeborg Schleyer
Telefon 030 / 30 63-54 17
Fax 030 / 30 63-15 25
treffpunkt@berliner-volksbank.de
Frank Rothe
Anne Klesse, Franziska Kremtz
Franziska Kremtz, Susanne Mazur
23. Juni 2017
treffpunkt 59 erscheint am 22. September 2017
Consultum Communications GmbH
Kurfürstendamm 215
10719 Berlin
Druckhaus Schöneweide GmbH, Berlin/
Frank Druck GmbH & Co. KG
die_schnittsteller GmbH
Fehrbelliner Str. 50
10119 Berlin
info@schnittsteller.de
www.schnittsteller.de
Titelbild: Peter Adamik
Inhaltsverzeichnis | Vorwort: Stephanie Pilick, LT Fotografie, Katja Renner, Kultur im Park GmbH
Aktuell: Fotolia.com - nelik, Zoo Berlin, Berliner Volksbank, Britta Pedersen
Titelthema: Peter Adamik, Fotolia.com - kerkezz, Frank Rothe, David von Becker, Berliner Volksbank, Franz-Michael Rohm,
Kunst am Bau: Eugen (millionmotions.com), Thomas Rosenthal, SSN Group AG
Interview: Berliner Volksbank, Dr. Frank-B. Werner (Geschäftsführer Finanzverlag), Julian Metzger/Finanzverlag
Geld und Leben: BVBI, Berliner Volksbank, Fotolia.com - Andres Rodriguez
Berliner Volksbank - best place to learn: Inge Schleyer, Berliner Volksbank, Christian Kruppa/Fotolia.com - ACP prod
Initiativen: LT Fotografie
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Medien und Rätsel: promo
Konzerthaus-Interview: Katja Renner, Frank Löscher, Marco Borggreve
Festivals: SteinbremerMüller Kommunikation, Berlin lacht e.V., Monika Rittershaus, Christel Köster, Doune Photo, Johannes Riggelsen - Lollapalooza Berlin
Veranstaltungen: Kultur im Park GmbH, Close-up-Club, Michael Wilfing, Frank Eidel, Axl Klein, Sanne Peper, Jerry Dalia, Tierpark Berlin
Kunst: Franz-Michael Rohm, Peter Adamik
Junior: Fotolia.com - Africa Studio, privat, Fotolia.com - cumming88
Essen und Trinken: Grumsiner Brennerei
Impressum: Mathias Nareyek
Datensicherheit: Fotolia.com - kalligra #8054987
Gesamtauflage der gedruckten Ausgabe 170 000 Exemplare
Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Mitglieder der Berliner Volksbank. Die Teilnahme kann durch E-Mail an treffpunkt@berliner-volksbank.de, mittels Formular oder durch Postkarte an Berliner Volksbank | Top Tegel, Unternehmenskommunikation, Wittestraße 30 H, 13509 Berlin erfolgen. Wir bitten um Nennung des Stichworts der jeweiligen Verlosung (bei E-Mails in der Betreffzeile) sowie um vollständige Adressangabe. Für jede Verlosung senden Sie bitte eine gesonderte Postkarte bzw. E-Mail. Teilnahmeschluss ist grundsätzlich der 28. Juli 2017. Ausnahmen sind gekennzeichnet.
Die übermittelten Daten dienen ausschließlich zur Durchführung der Gewinnspiele. Nur zu diesem Zweck werden sie ggf. an das den Gewinn auslobende Unternehmen weitergeleitet, um im Fall eines Gewinns den Zugang zu Tickets an der Abendkasse zu ermöglichen. Personenbezogene Werbung Dritter erfolgt nicht. Die Daten werden nach Beendigung der Gewinnspiele gelöscht.
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